Montag, 14. September 2009

Bienvenidos a Mexico

Nach dem Genuss des Gratisfrühstück im Hostel marschierte ich Samstag morgen zunächst durch Downtown San Diego. Mittelhohe Häuserschluchten bietet diese Stadt mit modernen Gebäuden, die meist als Wohnraum genutzt werden. Wenig später fuhr ich per Bus in den etwas erhöht gelegenen Balboa Park. Dieser beheimatet neben diversen Museen und dem Zoo auch ein kleines spanisches Dorf und die United Nation Buildings, wo einige Länder kleine Häuser stellen, in denen ab und an länderspezifische Aktivitäten abgehalten werden. War allerdings eher ruhig an diesem Wochenende. Auch ein netter Blick auf Downtown war zu erhaschen, wie unten zu sehen ist. Der Flughafen liegt sehr zentral, deshalb das Flugobjekt in der Mitte!

Anschließend fuhr ich nach Pacific Beach, ein Stadtviertel mit Surferflair. An der Küste entlang erreichte ich wenig später noch die Sunset Cliffs Road, deren Name durchaus Programm ist. Schönes Licht färbte die Küste in ein malerisches Bild. Auch gestern hielt ich mich wieder in Pacific Beach auf und traf mich mit meinem Komilitonen Marc am Strand. Bald versackten wir in einer Strandbar, wo dank des ersten NFL Footballwochenendes der Pincher Bier günstiger war als Wasser und Cola. Mehr ist zum gestrigen Sonntag dann auch nicht zu sagen.
Heute hingegen machte ich mich früh auf gen Süden. Nach 40 minütiger Bahnfahrt erreichte ich San Ysidro. Ein Labyrinth aus Zäunen und Gängen endete schließlich in Tijuana, Mexico. Ohne Grenz- oder Passkontrolle stand ich plötzlich mitten auf einer Kreuzung und ehe ich mich versah, wurde mir bereits Koks und Viagra angeboten. Also schnell Pass und Geld versteckt und hinein tauchte ich in eine völlig andere Welt. Ignorieren der Verkehrszeichen, schreien an jeder Ecke und der Versuch, mich in jedes Restaurant der Stadt hineinzuziehen bestätigten bald den ersten Eindruck. Gute zwei Stunden wandelte ich durch die Straßen der Stadt, war aber bald genervt von der andauernden Bettelei und Drogenangeboten. Also lief ich zurück zur Grenze, über den ausgetrockneten Tijuana River, der in diesem Zustand als Obdachlosenbleibe dient, und verließ das Land nicht ohne einen original Quesadilla de Hiruan. Name unbekannt, Geschmack hervorragend.

Stadtbild von Tijuana. Der Bogen begrüßt seine Gäste, macht durch Wind und Drahtseile jedoch fürchterliche Geräusche.

Antiker Stadtbogen, gut bewacht von der Policia. Am Ende war es ein netter Trip und mit meinen 10 gesprochenen Spanischwörtern konnte ich mich schon ein wenig auf Madrid Ende der Woche einstellen.

Den heutigen Tag ließ ich wieder am Pacifi Beach ausklingen. Der Strand ähnelt denen von Santa Barbara bis L.A. und O.C. Immerhin das Wasser ist wärmer.

Und noch einmal die Skyline von San Diego, vom Hafen aus fotografiert. Direkt hinter meinem Rücken befindet sich übrigens die Startbahn des Flughafens. Da konnte ein luffahrtbegeisterter Mensch wie ich natürlich auch ne Weile zubringen.

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