Die obligatorische Alex-verliert-gern-etwas-während-er-reist-Aktion hat übrigens auch statt gefunden. Im Hostel in San Francisco habe ich bei der Abreise mein Handy verloren. Doch wie schon jüngst bei meinem Laptop gab es einen ehrlichen Finder und es wird mir nach San Diego nachgeschickt. Öfter mal was Neues, so die Devise!
Montag, 7. September 2009
Californication
Samstag morgen lege ich zunächst fast 2 Meilen zu Fuß zum Ferry Terminal zurück, da San Franciscos Busse fahren, wie ihnen der Sinn steht. Meine Zugfahrt begann mit einer einstündigen Busfahrt nach San Jose, südlich von SFO. Nachdem sich der Fahrer diverse Male verfahren hatte, erreichte ich den äußerst winzigen Bahnhof dieser Millionenstadt. Volunteers im Rentneralter übernahmen das Check-in Prozedere und winkten sogar anlässlich der Zugausfahrt. Ebenso herzlich waren die nächsten 8 Stunden mit der Amtrak. Im Fußraum hätte ich locker einen Purzelbaum performen können und auch die regelmäßigen Befindlichkeitsnachfragen des Schaffners waren alles andere als aufdringlich. Ging es die ersten vier Stunden noch durchs Inland und verstaubte, verschlafene Amistädte, änderte sich das Bild später.
Quasi am Strand entlang zuckelte der Zug durch die Landschaft, entlang an rauen Kliffs und langen Sandstränden. Die Gegend war recht kahl und unübersehbar von den letzten Buschbränden gezeichnet. Eine gemütliche Durchfahrt (mehr als 50 Meilen pro Stunde waren nicht drin) war es auf jeden Fall wert.

Um Sechs erreichte ich Santa Barbara. Da der Bahnhof für den 9-Wagon Zug zu klein war, stieg ich mitten auf einer befahrenen Kreuzung aus, sehr zur Freude der sich anstauenden Autos. Im Hostel buchte ich mich für zwei Nächte ein, um direkt am nächsten Vormittag das Städtchen zu erkunden.
Alles sehr angelegt, sauber und voll mit Touristen. Architektonisch wird man schnell an Spanien erinnert, am Strand eher an die Ostsee ob des braunen Wassers und des Seegrases. Die Delfine schlossen letztendlich den Kreis zurück in die USA. Vom Turm des Civic Centers hatte ich anschließend noch einen guten Blick über die Stadt und die Bucht, umgeben von braunen, kahlen Bergen. Der Abend klang schließlich im Hostel mit deutschen Austauschstudenten aus. Heute morgen fuhr ich erneut drei Stunden Zug mit Ziel LA. Per Bus gelangte ich nach Venice Beach, wo ich die nächsten Nächte verbringen werde. Erstmals fühle ich mich hier etwas unwohl, da die Stadt eher einer mexikanischen mit rauem Umgangston gleicht. Wenigstens drei Tage bleiben, um diesen Eindruck entschwinden zu lassen.

Die obligatorische Alex-verliert-gern-etwas-während-er-reist-Aktion hat übrigens auch statt gefunden. Im Hostel in San Francisco habe ich bei der Abreise mein Handy verloren. Doch wie schon jüngst bei meinem Laptop gab es einen ehrlichen Finder und es wird mir nach San Diego nachgeschickt. Öfter mal was Neues, so die Devise!
Die obligatorische Alex-verliert-gern-etwas-während-er-reist-Aktion hat übrigens auch statt gefunden. Im Hostel in San Francisco habe ich bei der Abreise mein Handy verloren. Doch wie schon jüngst bei meinem Laptop gab es einen ehrlichen Finder und es wird mir nach San Diego nachgeschickt. Öfter mal was Neues, so die Devise!
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