Dienstag, 1. September 2009

Tears in my Eyes

Marcus und Lisa setzten ihre Reise am Samstag morgen gen Sydney fort. Am Tag zuvor haben wir noch Hanauma Bay besucht und einen malerischen Waikiki Sunset bewundert.

Mein letztes Wochenende glich nun eher einer Abschiedstournee. Am Samstag chillte ich noch einmal in meiner Lieblingsbucht am Waikiki Beach und genoss abends noch das Pacific Ocean Fest, bei dem Bands die abendliche Strandatmosphäre krönten.

Anschließend verfolgten wir, bequem im Sand liegend, den Film „Museum“ im Open Air Kino in unmittelbarer Nähe zum Pazifik. Sonntag umrundete ich mit dem Bus ein

letztes Mal die Insel, stürzte mich in die Fluten am Sunsetbeach und genoss das einzigartige Flair der Surferstadt Haleiwa. Den abschließenden Wellenritt wollte ich mir gestern in Waikiki geben. So flach wie an diesem Tag habe ich den Pazifik noch nie gesehen. Selbst Schildkröten zögerten nicht, zwischen den gut 50 Surfern entlang zu paddeln. Kollisionsgefahr mit Surfboards tendierte schließlich gen Null. Als Tagesausklang gesellte ich mich zum Barbeque zweier EUFH-Kommilitonen, quasi dem Ablösungskommando.

So unwahr mir meine Einreise vor vier Monaten erschien, so unfassbar war der Abschied am heutigen Tag für mich. Gerade eingelebt und dabei, auch die nächste Stadt wie meine Westentasche zu kennen, stand der Abflug vor der Tür. Hawai'i hat mich vollkommen in seinen Bann gezogen, dieses kleine, faszinierende Fleckchen Erde. Neben einer gewissen Traurigkeit bin ich vor allem froh und stolz, die Möglichkeit ergriffen zu haben, vier Monate abgelegen im Pazifik zu wohnen.

Dieser wird in eineinhalb Stunden überquert sein, wenn die B767-300 in San Francisco landet, in der ich mich gerade befinde. Auf jeden Fall bis zum Wochenende werde ich da meinen Inselkoller auskurieren.

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